CSA

Auch der Umgang mit Gefährlichen Stoffen will gelernt sein!!!

Nur sechs Teilnehmer bei Gefahrgut Lehrgang in Riedlhütte

 Riedlhütte. Zu den gefährlichsten Einsätzen im Feuerwehrdienst gehört zweifellos das freiwerden von „Atomaren, Biologischen oder Chemischen Stoffe“. Die so genannten „Gefährlichen Stoffe“. Im Landkreis Freyung – Grafenau ist hierzu ein bewährtes Konzept aufgestellt. Neben dem „Gefahrgutzug Riedlhütte – Reichenberg, mit dem dort stationierten „Gerätewagen Gefahrgut (GWG), sind weitere 4 Feuerwehren mit Chemievollschutzanzügen und Gasmesskoffer ausgerüstet.

Natürlich verlangt die Bewältigung dieses Gefahrenpotenzials, auch intensive und fundierte Ausbildung. Der zuständige Kreisbrandmeister Josef Eichinger hat deshalb wieder einen Ausbildungslehrgang durchgeführt. In Theorie wurde den Teilnehmern z.B. die Kennzeichnung von Gefahrgütern nahe gebracht. Auch über spezielle „Nachschlagewerke“ informierte, Eichinger. „Hier können anhand der Gefahren - und Stoffnummer bereits erste wichtige, einsatzrelevante Hinweise, in Erfahrung gebracht werden,“ so KBM Eichinger.

In einem „praktischen Teil“, konnten die Feuerwehrleute die Ausrüstung des Gerätewagen Gefahrgurt kennen lernen. Außerdem standen Info´s über die Einsatzfähigkeit und Einsatzgrenzen von Chemikalien – Vollschutzanzügen auf dem Programm. Jeder Teilnehmer wurde in einer „Gewöhnungsübung“ auf die „Trägertauglichkeit „ getestet.

Zu einem geordneten und sicheren „Gefahrguteinsatz“ zählt auch die Dekontamination (Reinigung) der Einsatzkräfte und der Geräte. Gerade hier, nach dem Einsatz, darf der Schadstoff nicht verschleppt werden. Die Ausrüstung sowie die Funktionstüchtigkeit der so genannten „Deko – Dusche“ wurde ebenfalls vorgeführt.

Zum Abschluss, dieser Ausbildung konnten die Teilnehmer, bei einer Übung das Erlernte unter Beweis stellen.

Auch Franz Kindermann, vom Landratsamt Freyung - Grafenau, lies es sich nicht nehmen bei der Abschlussübung dabei zu sein. Kindermann zeigte sich mit der Ausbildung sehr zufrieden. „Leider haben manche Wehren die Gefährlichkeit dieser Einsätze noch nicht begriffen. Gott sei Dank sind „Gefahrstoffeinsätze“ im Landkreis relativ selten, aber minder gefährlich,“ so Franz Kindermann.

Bei der abschließenden Besprechung überreichte KBM Josef Eichinger an Franz Josef Simmet, Andreas Schreiner, Franz Madl, Manuel Scheibenzuber (alle FF Neuschönau), Tim Goldmann und Sebastian Zettl (beide FF Reichenberg) die Teilnehmerurkunden.

 Bei der Abschlussübung zeigten die Teilnehmer unter den CSA Anzügen ihr können.

 -tm-

Riedlhütte, den 02.05.2013

 
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